Sie sind hier: Angebote

Träger des Angebotes

Deutsches Rotes Kreuz Hamburg
Ambulante Soziale Dienste GmbH

Alte Holstenstraße 2
21031 Hamburg
Tel.: 040 - 39 99 57 - 0
Fax: 040 - 39 99 57 - 99

info@drk-sst-lohbruegge.de

Begegnungsstätten in Ihrer Nähe

finden Sie hier

Was wir für Sie tun können

                   wohnortnah  -  persönlich  -  kompetent  -  individuell  -  lebenspraktisch

Unsere Angebote sind auf eine ambulante Unterstützung im sozialen Umfeld des Betroffenen ausgerichtet und abgestimmt.

Ziel ist es, den Menschen eine angemessene Hilfe für ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu eröffnen und zu erhalten. Unsere Arbeit wird auf Grundlage einer tragfähigen Beziehung zwischen Bezugsbetreuung und Betroffenem, auf Wunsch auch unter Einbeziehung wichtiger Bezugspersonen, geleistet.
Im Fokus unserer Bemühungen steht das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" und Ermöglichung von sozialer Teilhabe und Inklusion. Unsere fachgerechte Hilfe wird aufsuchend und durch vielfältige Gruppenangebote in unseren Begegnungsstätten gestaltet.

Je nach Schwerpunkt können für die Hilfen verschiedene Kostenträger infrage kommen.

 

 

Ambulante psychiatrische Pflege (APP)

Wohnortnahe psychiatrische Fachpflege bedeutet die Wahrnehmung der persönlichen Lebensqualität sowie die Einbeziehung des sozialen Umfeldes des Klienten. Daher findet die Arbeit überwiegend in der Häuslichkeit des Betroffenen statt. Es steht eine Fachpflegekraft als persönlicher Ansprechpartner für den gesamten Zeitraum der Maßnahme zur Verfügung. Von Vorteil ist die schnelle Unterstützung bei Krisen und die damit verbundene Vermeidung unnötiger Klinikzeiten. Durch das Einbeziehen des sozialen Umfeldes kann eine tragfähige Situation für die Betroffenen geschaffen werden,  wobei das Sichern der ärztlichen Behandlung eine entscheidende Rolle spielt.
Diese Leistung wird vom Facharzt (Psychiater) verordnet, die Kosten werden von den Krankenkassen getragen. Die Betreuungszeit kann bei Bedarf bis zu vier Monaten betragen.

 

 

 

Ambulante Sozialpsychiatrie (ASP)
Eingliederungshilfe nach SGB XII


Das Angebot richtet sich an volljährige (ab 21 Jahren) seelisch behinderte / psychisch kranke Menschen, die zum Personenkreis nach § 53 SGB XII gehören. (Ausschlusskriterien: primäre Suchterkrankung, gerontopsychiatrische Krankheitsbilder).
Die Kosten werden, nach Stellungnahme vom Gesundheitsamt, vom Grundsicherungs- und Sozialamt übernommen. Die  Beantragung kann einige Wochen dauern! Die Betreuungszeit ist abhängig vom Verlauf und auf längere Zeit angelegt.
Ziel der Maßnahme ist eine langfristige Sicherstellung des selbstbestimmten Lebens durch Unterstützung bei der Alltagsbewältigung und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Die  ASP beinhaltet:

  • präventive Angebote wie Beratungsangebote, Begleitung bis zu einer bewillligten Unterstützung und die Möglichkeit, in unserer Begegnungsstätte Kontakte zu knüpfen und an offenen Angeboten teilzunehmen;

Im Rahmen der Eingliederungshilfe beinhaltet die personenorientierte und bedarfsgerechte Betreuungsleistung:

  • aufsuchende, begleitende, intensive Einzelbetreuung
  • Unterstützung im Bereich Wohnen und Selbstbestimmung, bei der Tages- und Kontaktgestaltung, im Bereich Arbeit und Ausbildung
  • Klärung krankheitsbedingter Konflikte oder Ängste, Akzeptanz der psychischen Erkrankung, Krisenintervention oder Erarbeitung von Bewältigungsstrategien
  • Teilnahme an Gruppenangeboten in unseren Begegnungsstätten
  • Nachsorge nach Beendigung der Eingliederungshilfe

 

 

Soziotherapie

Durch die zunehmende gemeindeorientierte Vernetzzung der psychische Versorgung und durch die Verlagerung vom stationären auf den ambulanten Bereich ergeben sich neue Perspektiven und Anforderungen für Patienten und Behandelnde. Mit der Soziotherapie kann den betroffenen Menschen über eine längere Zeit im persönlichen Umfeld eine verlässliche Bezugsperson zur Seite gestellt werden. Die Bezugsperson ist ein/e Sozialpädagog/in oder eine sozialpsychiatrische Pflegefachkraft. Es geht zunächst um eine Begleitung und Vermittlung von Hifen. Oft bedarf es einer Förderung von sozialen Kontakten und des Trainings der sozialen Kompentenzen. Im Verlauf soll es zu einer wesentlichen Verbesserung der Autonomie kommen. Ein tragfähiges Netzwerk an Beziehungen ist dabei genauso wichtig wie die Entwicklung geeigneter Perspektiven.
Diese Leistung wird mit dem Facharzt und dem/der Soziotherapeut/in beantragt.
Der Kostentäger ist die Krankenkasse. Die Maßnahme kann bis zu 120 Stunden in drei Jahren umfassen.